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LISTE DER VERBOTENEN WIRKSTOFFE UND METHODEN
(DOPING-LISTE)
gültig ab 1.1.2005
LISTE DES SUBSTANCES ET MÉTHODES DOPANTES INTERDITES
valable dès 1.1.2005
Die Anwendung aller Arzneimittel sollte sich auf medizinisch gerechtfertigte
Indikationen beschränken
L'utilisation de tout médicament devrait être limitée à des indications
médicalement justifiées

Inhalt / Contenu
Jederzeit verbotene Wirkstoffe und Methoden (in und ausserhalb von
Wettkämpfen) / Substances et méthodes interdites en permanence
(en et hors compétition)

Im Wettkampf verbotene Wirkstoffe und Methoden / Substances et
méthodes interdites en compétition

In gewissen Sportarten verbotene Wirkstoffe / Substances interdites
dans certains sports
Spezifische Wirkstoffe / Substances spécifiques
Überwachungsprogramm 2005 / Programme de surveillance 2005
Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken (ATZ)
Autorisation de médicaments à des fins thérapeutiques (AUT)
Vorsicht beim Umgang mit Arzneimitteln
Précautions lors de prise de médicaments

Am 3. März 2003 wurde in Kopenhagen das Anti-Dopingprogramm der Welt-Anti-Doping-
Agentur (WADA) von allen Delegierten der Sportverbände und Regierungen ange- nommen. Das Internationale Olympische Komitee (IOK) wie auch Swiss Olympic haben dem WADA-Programm zugestimmt. Das Programm umfasst den Code, vier Standards und Empfehlungen für eine bestmögliche praktische Umsetzung. Der Code und die vier Standards müssen zwingend angewendet werden. Einer der Standards ist derjenige für Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken (ATZ), ein anderer ist die Dopingliste. Der Hauptzweck der Liste ist die Festlegung der verbotenen Wirkstoffe und Methoden im Sport im Rahmen der Regeln des Codes. Le Programme mondial antidopage de l’Agence mondiale antidopage (AMA) a été accepté le 3 mars 2003 à Copenhague par tous les délégués des fédérations sportives et des gouvernements. Le Comité international olympique (CIO) et Swiss Olympic ont eux aussi approuvé ce programme de l'AMA qui englobe le Code antidopage, les quatre Standards et les Règles modèles de bonnes pratiques. Le Code et les quatre Standards doivent obligatoirement être appliqués. L’un de ces Standards concerne les autorisations d'usage à des fins thérapeutiques (AUT), un autre est la liste des substances et des méthodes dopantes interdites. L'objectif principal de la liste est de définir les substances et les méthodes interdites dans le sport dans le cadre des règles du Code. ACHTUNG:
Es ist Aufgabe der Sporttreibenden sich zu vergewissern, dass jedes Arznei-

mittel, jedes Supplement oder jedes sonstige Präparat, das eingenommen wird,
keine verbotenen Wirkstoffe enthält.
Es ist auch Aufgabe der Sporttreibenden, sich zu vergewissern, dass die

vorliegende Liste die aktuelle Dopingliste ist (Publikation der jeweils aktuellen
Dopingliste unter: www.dopinginfo.ch).
Bei einigen der verbotenen Wirkstoffklassen ist die Aufzählung nicht abschlies-

send. Dies wird mit der Formulierung „und andere Wirkstoffe mit ähnlicher
chemischer Struktur oder ähnlicher(n) biologischer(n) Wirkung(en)“ ausge-
drückt. Derartige Wirkstoffe sind deshalb ebenfalls verboten, auch wenn sie

nicht namentlich aufgeführt sind.
Es ist Aufgabe der Sporttreibenden sich zu vergewissern, ob ihre verantwortli-

chen internationalen Sportverbände zusätzliche Einschränkungen, Verbote
und / oder Bestimmungen bei bestimmten Wirkstoffen vorsehen.


ATTENTION:
Les athlètes doivent s’assurer eux-mêmes que tout médicament, supplément,

préparation en vente libre ou toute autre substance qu’ils utilisent ne contienne
aucune substance interdite.
Ils doivent aussi s'assurer que cette liste est bien la liste des substances

dopantes interdites mise à jour (la liste actuelle est publiée sous
www.dopinginfo.ch).
Dans quelques-unes des classes de substances interdites, la liste n’est pas

exhaustive. Le texte le signale ainsi : « et autres substances possédant une
structure chimique ou un (des) effet(s) pharmacologique(s) similaire(s) ». De
telles substances sont donc aussi interdites même si elles ne sont pas

mentionnées explicitement.
Les athlètes doivent vérifier si les fédérations internationales responsables

prévoient des restrictions, des interdictions et / ou dispositions additionnelles
concernant des substances spécifiques.
Jederzeit verbotene Wirkstoffe und Methoden (in und ausserhalb von
Wettkämpfen) / Substances et méthodes interdites en permanence (en et
hors compétition)

S2. Hormone und verwandte Wirkstoffe / Hormones et substances apparentées S3. Beta-2-Agonisten / Bêta-2 agonistes S4. Antiöstrogene Wirkstoffe / Agents avec activité anti-œstrogène S5. Diuretika und andere maskierende Wirkstoffe / Diurétiques et autres agents M1. Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff / Amélioration du transfert d’oxygène M2. Chemische und physikalische Manipulation / Manipulation chimique et physique M3. Gendoping / Dopage génétique
II. Im Wettkampf verbotene Wirkstoffe und Methoden / Substances et
méthodes interdites en compétition
Alle unter Sektion I aufgeführten Kategorien plus zusätzlich: / Toutes les catégories de la section I plus: S6. Stimulanzien / Stimulants S7. Narkotika / Narcotiques S8. Cannabinoide / Cannabinoïdes III. In gewissen Sportarten verbotene Wirkstoffe / Substances interdites dans
certains sports
P1. Alkohol / Alcool P2. Betablocker / Bêta-bloquants JEDERZEIT VERBOTENE WIRKSTOFFE UND METHODEN
(in und ausserhalb von Wettkämpfen)
SUBSTANCES ET MÉTHODES INTERDITES EN PERMANENCE
(en et hors compétition)

Verbotene Wirkstoffe / Substances interdites
S1. Anabolika / Agents anabolisants

Anabolika sind verboten / Les agents anabolisants sont interdits 1. Anabol androgene Steroide (AAS) / Stéroïdes anabolisants androgènes
a. Exogene* AAS, einschliesslich: / SAA exogènes*, incluant :
en-3-on Bolasteron Gestrinon Norbolethon Boldenon 4-Hydroxy-19-nortestosteron Dehydrochlormethyltestosteron Methandienon Ethylestrenol Miboleron Trenbolon Fluoxymesteron Nandrolon und andere Wirkstoffe mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher(n)
biologischer(n) Wirkung(en) / et autres substances possédant une structure

chimique similaire ou un (des) effet(s) biologique(s) similaire(s).
b. Endogene** AAS: / SAA endogènes** :
Androstendiol (androst-5-en- Dehydroepiandrosteron (DHEA) Testosteron 3β,17β-diol) Androstendion (androst-4- Und die folgenden Metabolite oder Isomere: / et les métabolites ou isomères
suivants :


5α-Androstan-3α,17α-diol Androst-5-en-3β,17α-diol
5α-Androstan-3α,17β-diol 4-Androstendiol
5α-Androstan-3β,17α-diol 5-Androstendion 5α-Androstan-3β,17β-diol Epi-dihydrotestosteron Androst-4-en-3α,17α-diol 3α-Hydroxy-5α-androstan-17-on Androst-4-en-3α,17β-diol 3β-Hydroxy-5α-androstan-17-on Androst-4-en-3β,17α-diol 19-Norandrosteron Androst-5-en-3α,17α-diol 19-Noretiocholanolon Androst-5-en-3α,17β-diol * "Exogen" bezeichnet einen Wirkstoff, der nicht natürlich im Körper hergestellt werden ** "Endogen" bezeichnet einen Wirkstoff, der natürlich im Körper hergestellt werden * " exogène " désigne une substance qui ne peut pas être produite naturellement par ** " endogène " désigne une substance qui peut être produite naturellement par Wenn ein verbotener Wirkstoff (wie oben aufgeführt) auch natürlich im Körper hergestellt werden kann, so wird eine Probe als diesen verbotenen Wirkstoff enthaltend betrachtet, falls die Konzentration dieses Wirkstoffes oder seiner Metaboliten oder diagnostischen Marker und/oder anderer relevanter Verhältnisse in der Probe derart von den mensch- lichen Normalwerten abweicht, dass eine normale körpereigene Produktion unwahr-scheinlich ist. Eine Probe wird hingegen nicht als diesen verbotenen Wirkstoff enthaltend betrachtet, wenn bewiesen werden kann, dass die Konzentration dieses Wirkstoffes oder seiner Metaboliten oder diagnostischen Marker und/oder anderer relevanter Verhältnisse in der Probe durch einen physiologischen oder pathologischen Zustand hervorgerufen wurde. In allen Fällen und bei allen Konzentrationen hat das Labor einen abweichenden Befund zu melden, wenn mit einer verlässlichen analytischen Methode gezeigt werden kann, dass der verbotene Wirkstoff exogenen Ursprungs ist. Falls die Resultate nicht schlüssig sind und keine wie im oben stehenden Absatz beschrie-benen Konzentrationen gefunden wurden, führt die zuständige Anti-Doping-Organisation weitere Abklärungen durch, wenn stichhaltige Hinweise - wie z.B. der Vergleich mit Referenz-Steroidprofilen - für die Verwendung eines verbotenen Wirkstoffes exogenen Ursprungs vorliegen. Falls das Labor im Urin ein Verhältnis von Testosteron (T) zu Epitestosteron (E) von mehr als vier (4) zu eins (1) nachweist, müssen weitere Abklärungen erfolgen, um zu entschei- den, ob das erhöhte Verhältnis durch einen physiologischen oder pathologischen Zustand hervorgerufen wurde. Ausser das Labor weist mit einer verlässlichen analytischen Methode nach, dass der verbotene Wirkstoff exogenen Ursprungs ist. Eine allfällige Abklärung beinhaltet die Überprüfung eventueller vorgängiger oder folgen-der Kontrollen. Falls keine vorgängigen Kontrollen vorliegen, werden mindestens drei unangekündigte Kontrollen innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten durchgeführt. Weigert sich der Sportler oder die Sportlerin, bei diesen Untersuchungen mitzuwirken, so wird die Probe als diesen verbotenen Wirkstoff enthaltend betrachtet. Dans le cas d’une substance interdite (selon la liste ci-dessus) pouvant être produite naturellement par le corps, un échantillon sera considéré comme contenant cette subs- tance interdite si la concentration de la substance interdite ou de ses métabolites ou de ses marqueurs diagnostiques et/ou tout autre rapport pertinent dans l’échantillon du sportif s’écarte suffisamment des valeurs normales trouvées chez l’homme pour qu'une production endogène normale soit improbable. Un échantillon ne sera pas considéré comme contenant une substance interdite si le sportif prouve que la concentration de substance interdite ou de ses métabolites ou de ses marqueurs diagnostiques et/ou tout autre rapport pertinent dans l’échantillon du sportif est attribuable à un état physiolo- gique ou pathologique. Dans tous les cas, et quelle que soit la concentration, le labora-toire rendra un résultat d’analyse anormal si, en se basant sur une méthode d’analyse fiable, il peut démontrer que la substance interdite est d’origine exogène. Si le résultat de laboratoire n’est pas concluant et qu’aucune concentration décrite au paragraphe ci-dessus n’est mesurée, l’organisation antidopage responsable effectuera une investigation plus approfondie, s'il existe de sérieuses indications, telle que la comparaison avec des profils stéroïdiens de référence, d'un possible usage d’une substance interdite. Si le laboratoire a rendu un rapport testostérone (T) sur épitestostérone (E) supérieur à quatre (4) pour un (1) dans l’urine, une investigation complémentaire est obligatoire afin de déterminer si le rapport est dû à un état physiologique ou pathologique, sauf si le laboratoire rapporte un résultat d'analyse anormal basé sur une méthode d'analyse fiable, démontrant que la substance interdite est d'origine exogène. En cas d'investigation, celle-ci comprendra un examen de tous les contrôles antérieurs et/ou subséquents. Si les contrôles antérieurs ne sont pas disponibles, le sportif devra se soumettre à un contrôle inopiné au moins trois fois pendant une période de trois mois. Si le sportif refuse de collaborer aux examens complémentaires, son échantillon sera considéré comme contenant une substance interdite. 2. Andere anabole Wirkstoffe schliessen ein, sind aber nicht beschränkt auf: /
Autres agents anabolisants, incluant sans s’y limiter :

S2. Hormone und verwandte Wirkstoffe / Hormones et substances apparentées
Die folgenden Wirkstoffe, eingeschlossen andere Wirkstoffe mit ähnlicher chemischer
Struktur oder ähnlicher(n) biologischer(n) Wirkung(en) sowie ihre Releasingfaktoren, sind verboten: Les substances suivantes, y compris d'autres substances possédant une structure chimique similaire ou un (des) effet(s) biologique(s) similaire(s), et leurs facteurs de Erythropoietin (EPO) / érythropoïétine (EPO) Wachstumshormon (HGH), insulinähnlicher Wachstumsfaktor (IGF-1), Mechano- Wachstumsfaktoren (MGFs) / Hormone de croissance (hGH), facteur de croissance analogue à l’insuline (IGF-1), facteurs de croissance mécaniques (MGFs) 3. Gonadotropine (LH, HCG) / gonadotrophines (LH, hCG) 4. Insulin Falls der Sportler oder die Sportlerin nicht belegen kann, dass die Konzentration durch einen physiologischen oder pathologischen Zustand hervorgerufen wurde, so wird eine Probe als diesen (wie oben aufgeführt) verbotenen Wirkstoff enthaltend betrachtet, vorausgesetzt die Konzentration dieses Wirkstoffes oder seiner Metaboliten oder diagnostischen Marker und/oder andere relevante Verhältnisse überschreitet in der Probe die menschlichen Normalwerte derart, dass eine normale körpereigene Produktion unwahrscheinlich ist. Das Vorhandensein von Wirkstoffen mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher(n) biologischer(n) Wirkung(en), diagnostischen Markern oder Releasingfaktoren eines oben aufgeführten Hormons oder ein anderer Befund, der darauf hinweist, dass der gefundene Wirkstoff nicht einem natürlichen Hormon entspricht, wird als ein abweichendes Resultat À moins que le sportif puisse démontrer que la concentration était due à un état physiologique ou pathologique, un échantillon sera considéré comme contenant une substance interdite (selon la liste ci-dessus) lorsque la concentration de substance interdite ou de ses métabolites ou de ses marqueurs diagnostiques et/ou tout autre rapport pertinent dans l’échantillon du sportif est supérieur aux valeurs normales chez l’humain et qu'une production endogène normale soit improbable. En outre, la présence de substances possédant une structure chimique similaire ou un (des) effet(s) biologique(s) similaire(s), marqueur(s) diagnostique(s) ou facteurs de libération d’une hormone apparaissant dans la liste ci-dessus, ou de tout autre résultat indiquant que la substance détectée n’est pas une hormone présente de façon naturelle, sera rapportée comme un résultat d’analyse anormal.
S3. Beta-2-Agonisten / Bêta-2 agonistes
Alle Beta-2-Agonisten, einschliesslich ihrer optischen D- und L- Isomere, sind verboten.
Ihre Anwendung verlangt eine Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken (s.
Seite 12!). Für die Vorbeugung und / oder Behandlung von Asthma, Anstrengungsasthma und bronchialer Hyperreagibilität sind einzig Formoterol, Salbutamol, Salmeterol und Terbutalin zur Inhalation erlaubt. Ihre Anwendung verlangt eine Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken gemäss vereinfachtem Verfahren (s. Seite 12!). Wenn das Labor eine Konzentration von mehr als 1 µg/ml Salbutamol (freie und glukuronidierte Form) in der Probe findet, so wird das Resultat trotz eventueller vorgängiger Bewilligung zur Verwendung von Salbutamol als abweichendes Resultat betrachtet, ausser die Sportlerin oder der Sportler beweist, dass der abweichende Wert auf eine therapeutische Anwendung von inhaliertem Salbutamol zurückzuführen ist. Tous les bêta-2 agonistes, y compris leurs isomères D- et L-, sont interdits. Leur utilisation requiert une autorisation d'usage à des fins thérapeutiques (voir page 13 !). A titre d'exception, le formotérol, le salbutamol, le salmétérol et la terbutaline, lorsque utilisés par inhalation pour prévenir et/ou traiter l’asthme et l’asthme ou broncho- constriction d’effort, nécessitent une autorisation d'usage à des fins thérapeutiques abrégée (voir page 13 !). Même si une autorisation d’usage à des fins thérapeutiques est accordée, si le laboratoire a rapporté une concentration de salbutamol (libre plus glucuronide) supérieure à 1 µg/ml, ce résultat sera considéré comme un résultat d’analyse anormal jusqu’à ce que le sportif prouve que ce résultat anormal est consécutif à l’usage thérapeutique de salbutamol par voie inhalée. S4. Antiöstrogene Wirkstoffe / Agents avec activité anti-œstrogène
Die folgenden Klassen antiöstrogener Wirkstoffe sind verboten:
Les classes suivantes de substances anti-oestrogéniques sont interdites : 1. Aromatasehemmer schliessen ein, sind aber nicht beschränkt auf: Anastrozol, Letrozol, Aminogluthemid, Exemestan, Formestan, Testolakton Inhibiteurs d'aromatase, incluant sans s'y limiter: anastrozole, létrozole, aminogluthémide, exémestane, formestane, testolactone Selektive Modulatoren der Östrogenrezeptoren schliessen ein, sind aber nicht beschränkt auf: Raloxifen, Tamoxifen, Toremifen Modulateurs sélectifs des récepteurs aux oestrogènes, incluant sans s'y limiter: raloxifène, tamoxifène, torémifène Andere antiöstrogene Wirkstoffe schliessen ein, sind aber nicht beschränkt auf: Clomifen, Cyclofenil, Fulvestrant Autres substances anti-oestrogéniques, incluant sans s'y limiter clomifène,
S5. Diuretika und andere maskierende Wirkstoffe / Diurétiques et autres
agents masquants
Diuretika und andere maskierende Wirkstoffe sind verboten. Maskierende Wirkstoffe schliessen ein, sind aber nicht beschränkt auf: Diuretika*, Epitestosteron, Probenecid, Inhibitoren der alpha-Reduktase (z.B. Dutasterid und Finasterid), Plasmaexpander (z. B. Albumin, Dextran, Hydroxyethylstärke (HES)). * Eine Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken (s. Seite 12!) ist ungültig, wenn in der Urinprobe Diuretika zusammen mit anderen verbotenen Wirkstoffen im Bereich oder unterhalb des entsprechenden Grenzwertes gefunden werden. Les diurétiques et autres agents masquants sont interdits. Les agents masquants incluent, sans s'y limiter : Diurétiques*, épitestostérone, probénécide, inhibiteurs de l'alpha-réductase (par ex. dutastéride et finastéride), succédanés de plasma (par ex. albumine, dextran, * Une autorisation d'usage à des fins thérapeutiques (voir page 13 !) n'est pas valable si l'échantillon d'urine du sportif contient un diurétique détecté en association avec des substances interdites à leurs niveaux seuils ou en dessous de leurs niveaux seuils. Diuretika schliessen ein: / Les diurétiques incluent : Acetazolamid Canrenon und andere Wirkstoffe mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher(n)
biologischer(n) Wirkung(en) / et autres substances possédant une structure

chimique similaire ou un (des) effet(s) biologique(s) similaire(s).

Verbotene Methoden / Méthodes interdites
M1. Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff / Amélioration du transfert

d'oxygène
Verboten ist: / Ce qui suit est interdit: a. Blutdoping einschliesslich der Verwendung von autologem, homologem oder heterologem Blut oder Produkten auf der Basis von roten Blutzellen, unabhängig von deren Herkunft, wenn der Gebrauch aus einem anderen Grund als für eine medizinische Behandlung erfolgt. Künstliche Erhöhung der Sauerstoffaufnahme, des Sauerstofftransports oder der Sauerstoffabgabe schliessen ein, sind aber nicht beschränkt auf Perfluorane und Efaproxiral (RSR13) und modifizierte Hämoglobinpräparate (z.B. auf Hämoglobin basierende Blut-Ersatzstoffe, mikrokapsulierte Hämoglobinprodukte). Le dopage sanguin, y compris l’utilisation de produits sanguins autologues, homologues ou hétérologues ou de globules rouges de toute origine, dans un autre but que pour un traitement médical justifié. L’amélioration artificielle de la consommation, du transport ou de la libération de l’oxygène, incluant sans s’y limiter les produits chimiques perfluorés et l’éfaproxiral (RSR13) et les produits d’hémoglobine modifiée (par ex. les substituts de sang à base d’hémoglobine, les produits à base d’hémoglobines réticulées).
M2. Chemische und physikalische Manipulation / Manipulation chimique et
physique
Verboten ist: Die Verfälschung oder die versuchte Verfälschung mit dem Ziel die Integrität und Gültigkeit einer während einer Dopingkontrolle genommenen Probe zu verändern. Diese schliessen ein, sind aber nicht beschränkt auf: intravenöse Infusionen*, Katheterisierung, den Austausch und/oder die Veränderung der Urinprobe. * Ausgenommen als legitime akute medizinische Behandlung sind intravenöse Ce qui suit est interdit: La falsification, ou la tentative de falsification, dans le but d'altérer l'intégrité et la validité des échantillons recueillis lors des contrôles du dopage. Cette catégorie comprend, sans s'y limiter, les perfusions intraveineuses*, la cathétérisation, la substitution et/ou * Excepté dans le cadre légitime d'un traitement médical aigu, les perfusions
M3. Gendoping / Dopage génétique
Die nicht medizinisch indizierte Verwendung von Zellen, Genen, Bestandteilen von Genen
oder der Modulation der Genexpression, die potentiell die sportliche Leistung erhöhen L'utilisation non thérapeutique de cellules, gènes, d'éléments génétiques ou de la modulation de l'expression génique, ayant la capacité d’augmenter la performance sportive, est interdite. IM WETTKAMPF VERBOTENE WIRKSTOFFE UND METHODEN
SUBSTANCES ET MÉTHODES INTERDITES EN COMPÉTITION

Die folgenden Kategorien sind zusätzlich zu den oben definierten Kategorien S1
bis S5 und M1 bis M3 im Wettkampf verboten:
Outre les catégories S1 à S5 et M1 à M3 définies ci-dessus, les catégories
suivantes sont interdites en compétition :
S6. Stimulanzien / Stimulants
Die folgenden Stimulanzien sind verboten, wo anwendbar beinhaltet dies jeweils ihre
optischen Isomere D und L. Les stimulants qui suivent sont interdits, y compris leurs isomères optiques (D- et L-) lorsqu'ils s'appliquent. Adrafinil Famprofazon Benzphetamin Fenproporex Norfenfluramin Bromantan Furfenorex und andere Wirkstoffe mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher(n)
biologischer(n) Wirkung(en)*** / et autres substances possédant une

structure chimique similaire ou un (des) effet(s) pharmacologique(s)
similaire(s)***
* Cathin ist verboten, wenn seine Konzentration im Urin 5 µg/ml übersteigt.
** Ephedrin und Methylephedrin sind verboten, wenn ihre jeweilige Konzentration im
*** Die Wirkstoffe, die im Überwachungsprogramm 2005 (s. S. 12) enthalten sind, sind N.B. Adrenalin, angewendet zusammen mit Lokalanästhetika oder in lokalen Präparaten (z.B. für Nase oder Auge), ist nicht verboten. * La cathine est interdite quand sa concentration dans l’urine dépasse 5 µg/ml. ** L’éphédrine et la méthyléphédrine sont interdites quand leurs concentrations respectives dans l’urine dépassent 10 µg/ml. *** Les substances figurant dans le programme de surveillance 2005 (voir p. 12) ne sont pas considérées comme des substances interdites. Note: L'adrénaline, associée à des agents anesthésiques locaux, ou en préparation à usage local (par ex. par voie nasale ou ophtalmologique), n'est pas interdite.
S7. Narkotika / Narcotiques
Die folgenden Narkotika sind verboten: / Les narcotiques qui suivent sont interdits:
Buprenorphin

S8. Cannabinoide / Cannabinoïdes
Cannabinoide (wie z.B. Haschisch, Marihuana) sind verboten.
Les cannabinoïdes (par ex. le haschisch, la marijuana) sont interdits.
S9. Glucokortikoide / Glucocorticoïdes
Alle Glucokortikoide sind bei oraler, rektaler, intravenöser oder intramuskulärer
Anwendung verboten. Ihre Anwendung verlangt den Erhalt einer Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken (s. Seite 12!). Für alle anderen Anwendungsformen ist eine vereinfachte Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken notwendig (s. Seite 12!). Dermatologische Präparate sind nicht verboten. Tous les glucocorticoïdes sont interdits lorsqu’ils sont administrés par voie orale, rectale, intraveineuse ou intramusculaire. Leur utilisation requiert l'obtention d'une autorisation d'usage à des fins thérapeutiques (voir page 13!). Toute autre voie d'administration nécessite une autorisation d'usage à des fins théra- peutiques abrégée (voir page 13!). Les préparations cutanées ne sont pas interdites. IN GEWISSEN SPORTARTEN VERBOTENE WIRKSTOFFE
SUBSTANCES INTERDITES DANS CERTAINS SPORTS
P1. Alkohol / Alcool
Alkohol (Ethanol) ist in den folgenden Sportarten im Wettkampf verboten. Der Nachweis
erfolgt durch Atemtest und/oder Blutproben. Der Grenzwert (in g/l) für einen Doping-
verstoss ist für jede Sportart angegeben. L’alcool (éthanol) est interdit en compétition seulement dans les sports suivants. La détection sera effectuée par éthylométrie et/ou dosage sanguin. Le seuil de violation (en 0.10 Moderner Fünfkampf (für Schiessdiszipli- nen) / Pentathlon moderne (pour les épreuves comprenant du tir) (UIPM) Bogenschiessen / Tir à l'arc (FITA) 0.10 Ski / Ski (FIS) P2. Betablocker / Bêta-Bloquants
Falls nichts anderes angegeben, so sind Betablocker im Wettkampf in den folgenden
Sportarten verboten: Aerosport (FAI), Automobilsport (FIA), Bogenschiessen (FITA) [auch ausserhalb des Wettkampfes verboten], Billard (WCBS), Bob (FIBT), Boules (CMSB), Bridge (FMB), Curling (WCF), Gymnastik (FIG), Kegeln (FIQ), Moderner Fünfkampf (UIPM) [für Schiessdisziplinen], Motorradsport (FIM), Ringen (FILA), Schach (FIDE), Segeln (ISAF) [nur für Steuerleute], Schiessen (ISSF) [auch ausserhalb des Wettkampfes verboten], Ski (FIS) [Skisprung, Free Style Snowboard], Schwimmen (FINA) [im Tauchen und Synchronschwimmen]. À moins d’indication contraire, les bêta-bloquants sont interdits, en compétition seulement, dans les sports suivants: Aéronautiques (FAI), Automobilisme (FIA), Billard (WCBS), Bobsleigh (FIBT), Boules (CMSB), Bridge (FMB), Curling (WCF), Echecs (FIDE), Gymnastique (FIG), Lutte (FILA), Motocyclisme (FIM), Natation (FINA) [en plongeon et nage synchronisée], Pentathlon moderne (UIPM) [pour les épreuves comprenant du tir], Quilles (FIQ), Ski (FIS) [pour le saut à skis et le snowboard free style], Tir (ISSF) [aussi interdits hors compétition], Tir à l’arc (FITA) [aussi interdits hors compétition], Voile (ISAF) [pour les barreurs seulement]. Betablocker schliessen ein, sind aber nicht beschränkt auf: / Les bêta-bloquants incluent, sans s'y limiter: SPEZIFISCHE WIRKSTOFFE / SUBSTANCES SPECIFIQUES
"Spezifische Wirkstoffe"* sind unten aufgeführt: / Les " substances spécifiques "* sont Ephedrin, L-Methylamphetamin, Methylephedrin / Éphedrine, L-méthylamphetamine, Alle Beta-2-Agonisten, zur Inhalation (ausser Clenbuterol) / Tous les bêta-2 agonistes par inhalation (excepté le clenbutérol) Alle Glucokortikoide / Tous les glucocorticoïdes Alle Betablocker / Tous les bêta-bloquants * «Die Dopingliste kann spezifische Wirkstoffe bezeichnen, die wegen ihrer grossen Ver-fügbarkeit in medizinischen Produkten speziell anfällig für unachtsames Doping sind, oder ihr Einsatz zu Dopingzwecken weniger wahrscheinlich ist ». Ein Dopingfall mit diesen Wirkstoffen kann deshalb zu einem Herabsetzen der Strafe führen, falls «.die Sportlerin oder der Sportler zeigen kann, dass deren Gebrauch nicht zur sportlichen Leistungs- steigerung bezweckt war. ». * «La Liste des interdictions peut identifier des substances spécifiques, qui, soit sont particulièrement susceptibles d’entraîner une violation non intentionnelle des règlements antidopage compte tenu de leur présence fréquente dans des médicaments, soit sont moins susceptibles d’être utilisées avec succès comme agents dopants». Une violation des règles antidopage portant sur ces substances peut se traduire par une sanction réduite si le « .sportif peut établir qu’il n’a pas utilisé une telle substance dans l’intention d’améliorer sa performance sportive… ». ÜBERWACHUNGSPROGRAMM 2005 / PROGRAMME DE
SURVEILLANCE 2005
Die folgenden Wirkstoffe sind nicht verboten, sie werden aber im Rahmen des Über- wachungsprogramms 2005 im Wettkampf analysiert: Stimulanzien: Bupropion, Koffein, Phenylephrin, Phenylpropanolamin, Pipradol, Les substances ci-dessous ne sont pas interdites, mais elles sont analysées en compé- tition lors du programme de surveillance 2005: Stimulants: Bupropion, caféine, phényléphrine, phénylpropanolamine, pipradol, Erläuterungen der Fachkommission für Dopingbekämpfung (FDB): Remarques de la Commission de lutte contre le dopage (CLD) : Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken (ATZ)
Der Internationale Standard über die Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken ATZ (International Standard for Therapeutic Use Exemptions, TUE) hat zum Ziel, den Prozess zur Gewährung von Ausnahmebewilligungen für die Verwendung von verbotenen Wirkstoffen und Methoden zu therapeutischen Zwecken zu harmonisieren. In Ausnahmefällen, in denen keine anderen alternativen Therapien möglich sind, kann ein Antrag für die Verwendung verbotener Wirkstoffe oder Methoden gestellt werden. Die FDB hat eine ATZ-Arbeitsgruppe bestehend aus vier Fachpersonen eingesetzt, die diese
Anträge beurteilt. Für Athletinnen und Athleten, die einem registrierten Kontroll-
pool angehören, ist eine ATZ obligatorisch. Diese Athletinnen und Athleten müssen
jeweils über ihre Zugehörigkeit zu einem Kontrollpool von ihren Sportverbänden direkt informiert werden. Für alle anderen Sporttreibenden gilt die Dopingliste grundsätzlich auch, sie müssen einen Antrag auf eine ATZ aber nicht vorgängig einreichen. Sie können es aber freiwillig doch tun, die ATZ kann zudem von der FDB nachträglich angefordert werden. Anträge für ATZ müssen auf dem offiziellen und vollständig ausgefüllten Formular der FDB (kann bei der FDB bestellt und von www.dopinginfo.ch herunter geladen werden) oder des internationalen Sportverbandes eingereicht werden. Dies hat vor einer Behand-lung zu geschehen und es ist zu begründen, weshalb diese Anwendung notwendig ist. Es gelten zwei Verfahren, ein vereinfachtes und ein Standardverfahren (ein jeweiliges
Ablaufschema ist von www.dopinginfo.ch herunterladbar):
1. Das Standardverfahren gilt für alle Wirkstoffe und Methoden auf der Dopingliste,
die nicht unter das vereinfachte Verfahren (s. Punkt 2) fallen. Die Anträge müssen zusammen mit allen notwendigen medizinischen Unterlagen i.d.R. mindestens 21 Tage vor dem Behandlungsbeginn eingereicht werden. Die ATZ-Arbeitsgruppe entscheidet i.d.R. innert 20 Tagen schriftlich zu Handen der Athletin oder des Athleten 2. Das vereinfachte Verfahren gilt für:
- Beta-2-Agonisten (Formoterol, Salbutamol, Salmeterol und Terbutalin zur Inhalation) in und ausserhalb von Wettkämpfen; - Glucokortikoide bei lokaler, topischer und intraartikulärer Anwendung in Diese Anträge gelten bei Einreichung als bewilligt. Es werden keine schrift-
lichen Bestätigungen versandt. Sporttreibende müssen eine Kopie des ausge-
füllten Antrages sowie eine Versandbestätigung aufbewahren! Die FDB kann
zudem jederzeit zusätzliche Informationen und Unterlagen anfordern oder

den Antrag unter Begründung nachträglich ablehnen.
Autorisation de médicaments à des fins thérapeutiques (AUT)
Le standard international pour l'autorisation d’usage à des fins thérapeutiques (AUT) prévoit d’harmoniser le processus d’octroi d’une autorisation pour l’utilisation de médi- caments interdits à des fins thérapeutiques. Dans les cas exceptionnels où un traitement médical est indispensable et si aucune alternative thérapeutique n’est envisageable, il est possible de formuler une demande d’autorisation pour l’utilisation d’une substance ou méthode interdite. La CLD a confié à une commission de quatre médecins (commission AUT) le soin d’examiner ces demandes. Une telle autorisation est obligatoire pour les athlètes qui font partie d’un pool de contrôle international ou du pool de contrôle national (groupe cible de sportifs soumis aux contrôles). Ces athlètes doivent être directement informés par leur fédération sportive de leur appartenance à un de ces pools. Tous les autres sportifs sont également soumis à la liste des substances dopantes, mais ils ne sont pas tenus de demander préalablement une AUT. Ils peuvent néanmoins le faire à titre volontaire, la CLD pouvant exiger une AUT ultérieurement. Les demandes d’AUT doivent se faire sur le formulaire officiel de la CLD (qui peut être commandé au bureau ou téléchargé sous www.dopinginfo.ch) ou celui de la fédération internationale. Deux processus sont prévus, l’un standard et l’autre abrégé (description téléchargeable sous www.dopinginfo.ch):
1. Le processus standard est applicable à toutes les substances et méthodes figurant
dans la liste des interdictions, qui ne sont pas soumises au processus abrégé (voir point 2). Les demandes, accompagnées de tous les documents médicaux utiles, doivent en règle générale être remises au moins 21 jours avant le début du traitement. La commission AUT fait connaître sa décision par écrit dans un délai de 20 jours en général, à l’intention de l’athlète. 2. Le processus abrégé est applicable aux:
- bêta-2 agonistes (formotérol, salbutamol, salmétérol et terbutaline, lorsqu’utilisés par inhalation) en et hors compétition; - glucocorticoïdes en cas d’usage local, topique et intraarticulaire en compétition.
Ces demandes ont valeur d’autorisation dès leur soumission. Elles ne
donnent lieu à aucune confirmation. L'athlète doit conserver une copie du
certificat d'annonce dûment rempli et une confirmation de son envoi. La CLD
peut exiger en tout temps des informations et des documents

complémentaires. Elle peut aussi, lors d’un réexamen, rejeter la demande
moyennant indication des motifs.

Les demandes doivent être adressées à: Commission de lutte contre le dopage Vorsicht beim Umgang mit Arzneimitteln
Auskünfte zu Arzneimitteln:
24-Stunden Hotline 0900 567 587 (Fr. 1.00/Min.)
Das Schweiz. Toxikologische Informationszentrum (STIZ) erteilt Auskünfte, ob ein
bestimmter Wirkstoff verboten oder nicht verboten ist, oder ob ein bestimmtes in der
Schweiz zugelassenes Arzneimittel verbotene Wirkstoffe enthält oder nicht.
Erkältungen
Arzneimittel gegen Erkältungen können Stimulanzien wie z.B. Ephedrin, Methylephedrin
oder Cathin enthalten. Diese Arzneimittel sind deshalb an Wettkämpfen nicht erlaubt.
Urinkonzentrationen über dem festgelegten Grenzwert gelten als ein Dopingverstoss. Als Richtlinie gilt: Bei Anwendung nach Vorschrift (s. Packungsbeilage) müssen solche Arzneimittel mindestens 48 Stunden vor einem Wettkampf abgesetzt werden. Ist eine weitere Therapie notwendig, so muss auf Arzneimittel ausgewichen werden, die keine verbotenen Stimulanzien enthalten. Eine Fachperson, die Hotline oder die Liste der erlaubten Arzneimittel bei banalen Erkrankungen können dabei konsultiert werden.
Asthma: Beta-2-Agonisten
Gemäss Dopingliste sind Beta-2-Agonisten jederzeit, in und ausserhalb von Wettkämpfen
verboten. Einzig Formoterol, Salmeterol, Salbutamol und Terbutalin sind zur Inhalation
zugelassen. Ihr Gebrauch muss zwingend gemeldet werden. Die Meldung hat auf dem offiziellen Formular für Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken ATZ (vereinfachtes Verfahren) bei der Geschäftsstelle FDB zu erfolgen. Die spirometrischen, pneumologischen Untersuchungen, welche zur Diagnose geführt haben, müssen nicht mehr eingesandt werden, können aber bei Bedarf durch die FDB zur Überprüfung verlangt werden. Der Athlet oder die Athletin muss eine Kopie des ausgefüllten Antrags aufbewahren. Die FDB kann zudem verlangen, dass die Abklärungen, die zur Diagnose geführt haben, von einer Vertrauensperson ihrer Wahl nachgeprüft werden. Das Zeugnis ist ein Jahr gültig, die Abklärungsunterlagen haben drei Jahre Gültigkeit. Eine Behandlung bis zu drei Monaten benötigt keine spirometerische Abklärung.
ACHTUNG: Bei einem übermässigen Gebrauch von Salbutamol vor, während und nach
einem Wettkampf kann der Grenzwert von 1 µg/ml Urin überschritten werden!

Asthma, Entzündungen: Glucokortikoide

Die systemische Verwendung von Glucokortikoiden ist am Wettkampf verboten. Die lokale, topische und intraartikuläre Applikation ist an Wettkämpfen erlaubt, muss aber auf dem offiziellen Formular für Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken ATZ (vereinfachtes Verfahren) bei der Geschäftsstelle FDB gemeldet werden. Dermatologische Anwendungen sind nicht verboten und brauchen deshalb keine ATZ.
Richtlinien bei Behandlung mit Methylphenidat (Ritalin®)
Methylphenidat (Ritalin®) ist auf der Liste der verbotenen Wirkstoffe (Gruppe der Die Einnahme während Wettkämpfen ist damit verboten. Dies gilt auch für Jugendliche, die wegen eines ADS mit Ritalin® behandelt werden. Der Gebrauch von Ritalin® erfordert somit eine Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken ATZ (Standardformular). Précautions lors de prise de médicaments
Renseignements concernant les médicaments:
Hotline 24 heures sur 24 : 0900 567 587 (Fr. 1.00/min.)
Le Centre suisse d’information toxicologique (CSIT) est l’interlocuteur compétent pour qui
souhaite p. ex. vérifier si une substance est interdite ou non, si un médicament autorisé
en Suisse contient des substances prohibées ou non.
Refroidissements
Les médicaments pris en cas de refroidissement peuvent contenir des stimulants, telles
l’éphédrine, la méthyléphédrine ou la cathine. C’est la raison pour laquelle ils sont interdits en compétition. Les concentrations urinaires dépassant les seuils fixés sont assimilées à des infractions. On s’en tiendra à la règle suivante: ces médicaments utilisés selon prescription (cf. notice d’emballage) doivent être arrêtés au moins 48 heures avant la compétition. Si le traite- ment doit être poursuivi, on passera à des médicaments ne contenant aucun stimulant. Au besoin, on consultera un spécialiste, la hotline ou la liste des médicaments autorisés
pour les maladies courantes.
Asthme: bêta-2 agonistes
Selon la liste des substances interdites, les bêta-2 agonistes sont interdits en perma-
nence, en et hors compétition. Seuls le formotérol, le salmétérol, le salbutamol et la terbutaline sont admis lorsque utilisés en inhalation. Leur utilisation doit impérativement être annoncée. Cette annonce doit être faite au bureau de la CLD sur le formulaire officiel d'autorisation d’usage à des fins thérapeutiques (processus abrégé). Les données spirométriques et pneumologiques qui ont permis de poser le diagnostic ne doivent plus être jointes au certificat, mais peuvent être réclamées au besoin par la CLD pour vérification. L'athlète doit conserver une copie du certificat d'annonce dûment rempli. La Commission peut par ailleurs exiger le réexamen des données étayant le diagnostic par une personne de confiance de son choix. Le certificat est valable une année, les résultats spirométriques le sont pendant trois ans. Un traitement qui n’excède pas trois mois ne nécessite pas d’examen spirométrique.
ATTENTION : L’utilisation excessive de salbutamol avant, pendant et après une
compétition peut se traduire par un dépassement du seuil urinaire fixé à 1 µg/ml!
Asthme, inflammations: glucocorticoïdes
L’utilisation systémique de glucocorticoïdes est interdite en compétition. L’usage local,
topique et intraarticulaire est autorisé en compétition, mais doit être annoncé au bureau de la CLD sur le formulaire officiel d'autorisation d’usage à des fins thérapeutiques (processus abrégé). Les préparations cutanées ne sont pas interdites et ne requièrent donc aucune autorisation. Directives pour l’utilisation du méthylphénidate (Ritaline®)
Le méthylphénidate (Ritaline®) fait partie de la liste des substances interdites (groupe des stimulants). Cela explique qu’il soit interdit en compétition, cette disposition étant aussi valable pour les jeunes traités à la Ritaline® pour un ADS. L'utilisation de la Ritaline® nécessite donc une autorisation d'usage à des fins thérapeutiques (formulaire standard). Herausgegeben durch die Fachkommission für Dopingbekämpfung. Weitere Exemplare können kostenlos bezogen werden bei: Geschäftsstelle FDB, Swiss Olympic, Postfach 606, 3000 Bern 22; Tel. 031 / 359 71 12, Fax: 031 / 359 71 70; Editée par la Commission de lutte contre le dopage. D'autres exemplaires sont mis gratuitement à disposition par: Swiss Olympic, CP 606, 3000 Berne 22; Tél. 031 / 359 71 12, Fax: 031 / 359 71 70

Source: http://www.wallisellen-kloten-wings.ch/uploads/media/doplis2005.pdf

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Mylan sells stake in Concord Biotech 8 Dec 2009, 0008 hrs IST, Vishal Dutta, ET Bureau VADODARA: World’s second-largest generic drug maker Mylan, which held a majority stake in Ahmedabad-based Concord Biotech through its subsidiary Matrix Laboratories, has exited the biotech company by selling its stake to promoters. The value of the transaction could not be known. The move comes at

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Case Report Minocycline-induced Autoimmune Syndromes: Report of a Case and Review of the Literature Abstract: Minocycline is commonly used in the treatment of acne vulgaris and rosacea. In recent years, its efficacyin rheumatoid arthritis (RA) was established. Cases of minocycline-induced autoimmune syndromes havebeen reported. We described the first report of a Chinese patient who develo

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